Die ApoApp der Österreichischen Apothekerkammer bietet ab sofort auch aktuelle Polleninformationen. Nutzerinnen und Nutzer können ein individuelles Pollenprofil erstellen und erhalten standortbezogene Daten zur aktuellen Belastungssituation.
Die ApoApp der Österreichischen Apothekerkammer wurde um eine Funktion erweitert. Ab sofort sind die Informationen des Österreichischen Polleninformationsdienstes (ÖPID) direkt in die App integriert. Nutzerinnen und Nutzer können damit tagesaktuelle Daten zur Pollensituation abrufen und ein persönliches Pollenprofil anlegen.
Die Anwendung informiert standortbezogen darüber, welche Allergene aktuell in der Luft vorhanden sind. Zusätzlich erhalten Betroffene Hinweise zum Umgang mit der jeweiligen Belastungssituation.
Unterstützung bei Pollenallergien
Für Apothekerkammerpräsidentin Mag.pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr spielen Apotheken bei der Betreuung von Menschen mit Pollenallergien eine wichtige Rolle. „Viele unterschätzen die Auswirkungen von Pollenallergien auf den Alltag und auf bestehende Therapien. Apothekerinnen und Apotheker tragen durch ihre pharmazeutische Expertise wesentlich dazu bei, die individuell passende Antwort auf die jeweilige Pollen-Belastung zu finden und im Bedarfsfall die Arzneimittel-Therapie zusammen mit den Ärztinnen und Ärzten anzupassen“, sagte sie bei der Pressekonferenz am 7. Mai 2026 in Wien.
Auch Dr. Markus Berger, Leiter des ÖPID und HNO-Mediziner, betonte die Bedeutung aktueller Informationen für Betroffene und Gesundheitsberufe. „Je besser Patientinnen und Patienten, aber auch Gesundheitsberufe informiert sind, desto gezielter können Diagnose, Therapie und Allergenkarenz erfolgen“, erklärte Berger.
Erste Gräser bereits blühbereit
Laut dem Blühbereitschaftsmodell des ÖPID stehen derzeit die ersten Gräser vor der Blüte. Aufgrund der niedrigen Niederschlagsmengen im April erwarten die Expertinnen und Experten eine durchschnittliche bis leicht unterdurchschnittliche Gräserpollensaison.
Da Gräser jedoch über einen längeren Zeitraum blühen als Bäume, könne sich die Belastungslage in den kommenden Wochen noch verändern. Vor allem stärkere Niederschläge könnten Einfluss auf die Intensität der Pollensaison haben.




