Lärm gefährdet Hörgesundheit von Kindern

Studien zeigen: Hörprobleme und Tinnitus beginnen oft schon im Kindes- und Jugendalter. Fachleute warnen vor den Folgen von Freizeitlärm und sehen dringenden Handlungsbedarf bei Prävention und Aufklärung. Lärm zählt nach Luftverschmutzung zu den größten umweltbedingten Gesundheitsrisiken. Eine der häufigsten Folgen ist Tinnitus. Dabei handelt es sich um ein dauerhaftes Pfeifen, Klingeln, Rauschen oder Summen im Ohr. In Europa sind fast 15 Prozent der erwachsenen Bevölkerung betroffen. In Österreich entspricht das deutlich mehr als eine Million Menschen. Viele unterschätzen die langfristigen Auswirkungen....

Hantavirus bleibt seltene, aber bekannte Infektion

Nach aktuellen internationalen Hantavirus-Fällen beschäftigen sich auch in Europa Gesundheitsbehörden und Wissenschafterinnen und Wissenschafter erneut intensiv mit dem Virus. Auch Österreich registriert regelmäßig Infektionen. Fachleute betonen jedoch, dass für die allgemeine Bevölkerung derzeit nur ein sehr geringes Risiko besteht.  Hantaviren zählen zu den sogenannten Zoonosen. Tiere können diese Krankheitserreger auf Menschen übertragen. Die Viren kommen weltweit in unterschiedlichen Varianten vor. Infizierte Nagetiere verbreiten sie meist über ihre Ausscheidungen. Menschen infizieren sich typischerweise durch das Einatmen von kontaminiertem Staub. Das kann etwa...

Von Datenschutz bis Haftung: Apotheken-Apps und ihre rechtlichen Tücken

Um an Plattformen wie ApoApp oder ApoScout teilnehmen zu können, müssen Apotheken Daten an deren Betreiber weitergeben, was mit Pflichten über den eigentlichen Vertrag hinaus verbunden sein kann. Zwei Experten erklären, warum das mitunter heikel ist und worauf es bei der Unterzeichnung ankommt.   Digitale Anwendungen wie ApoApp oder ApoScout bieten Apotheken eine auf den ersten Blick unkomplizierte Möglichkeit, ihr Angebot zu erweitern. Die Verträge mit den Betreibern sind rasch unterzeichnet, sollten aber vor allem in Bezug auf Datenschutzbestimmungen und mögliche...

Polleninformationen jetzt in der ApoApp verfügbar

Die ApoApp der Österreichischen Apothekerkammer bietet ab sofort auch aktuelle Polleninformationen. Nutzerinnen und Nutzer können ein individuelles Pollenprofil erstellen und erhalten standortbezogene Daten zur aktuellen Belastungssituation.  Die ApoApp der Österreichischen Apothekerkammer wurde um eine Funktion erweitert. Ab sofort sind die Informationen des Österreichischen Polleninformationsdienstes (ÖPID) direkt in die App integriert. Nutzerinnen und Nutzer können damit tagesaktuelle Daten zur Pollensituation abrufen und ein persönliches Pollenprofil anlegen. Die Anwendung informiert standortbezogen darüber, welche Allergene aktuell in der Luft vorhanden sind. Zusätzlich erhalten Betroffene...

Outdoor-Arbeit erhöht Risiko für schwarzen Hautkrebs

Menschen, die beruflich viel im Freien arbeiten, tragen laut einer aktuellen Studie ein deutlich höheres Risiko für schwarzen Hautkrebs im Gesicht. Fachleute sehen vor allem bei Prävention und Aufklärung großen Handlungsbedarf. Auch Apotheken spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit den ersten intensiven Sonnenstrahlen im Frühjahr steigt die Belastung durch UV-Strahlung deutlich an. Eine aktuelle Untersuchung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg zeigt nun, dass insbesondere Menschen in Outdoor-Berufen häufiger an Melanomen im Gesichtsbereich erkranken. Für die Studie wurden 406 Patientinnen...

PharmaTime 5/2026: ApoScout & ApoApp

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe widmet sich den beiden digitalen Apotheken-Apps für den österreichischen Markt: ApoScout und ApoApp. Beide verfolgen ein ähnliches Ziel – mehr Transparenz bei Arzneimittelverfügbarkeiten ebenso wie eine stärkere digitale Sichtbarkeit der Vor-Ort-Apotheken. PharmaTime stellt daher die Konzepte, Funktionen und Entwicklungsansätze beider Lösungen strukturiert gegenüber und macht Unterschiede in Zugang, Informationsaufbereitung und strategischer Ausrichtung sichtbar. Ergänzend beleuchtet der Schwerpunkt zentrale Fragen rund um Datenverwendung, Datenschutz und Governance sowie die ökonomischen und rechtlichen Implikationen für Apotheken. Einschätzungen eines...

Studie untersucht Kontrollverlust bei Internetnutzung

Eine neue Studie der Universität Duisburg-Essen zeigt, welche psychologischen Mechanismen hinter problematischer Internetnutzung stehen. Die Ergebnisse könnten Prävention und Therapie verbessern. Die Debatte über Altersgrenzen für soziale Medien betrifft nicht nur Jugendliche. Auch viele Erwachsene verbringen täglich Stunden online. Für manche Menschen hat das negative Auswirkungen auf psychische Gesundheit, Alltag und Beziehungen. Forschende der Universität Duisburg-Essen haben nun untersucht, warum es Betroffenen oft schwerfällt, ihre Internetnutzung zu kontrollieren. Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die sogenannte problematische Internetnutzung. Dazu zählen etwa exzessives Gaming, intensive...

Adipositas entsteht im Gehirn

Neue Daten zeigen die hohe Krankheitslast in Österreich. Forschende lokalisieren zentrale Ursachen im Gehirn und sehen individualisierte Therapien als künftigen Weg. Adipositas betrifft in Österreich einen wachsenden Teil der Bevölkerung und hat gravierende gesundheitliche Folgen. Laut aktuellen Angaben sind rund 17 Prozent der Menschen über 15 Jahre betroffen. Etwa acht Prozent der Todesfälle gehen bereits auf Fettsucht zurück. Beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Interne Medizin in Wiesbaden rückten Wissenschafterinnen und Wissenschafter nun das Gehirn als zentrale Schaltstelle der Erkrankung...

Kommunikation der US-Gesundheitsbehörde CDC senkt Impfbereitschaft

Eine US-Studie mit 2.989 Teilnehmenden zeigt: Geänderte Aussagen der CDC zu Impfungen und Autismus schwächen Vertrauen und erhöhen Skepsis. Forschende warnen vor weitreichenden Folgen für die öffentliche Gesundheit. Die Kommunikation von Gesundheitsbehörden beeinflusst maßgeblich die öffentliche Wahrnehmung. Eine aktuelle Studie unter Leitung der Universität Wien zeigt nun, welche Folgen eine veränderte Botschaft der US-Gesundheitsbehörde CDC (Centers for Disease Control and Prevention) haben kann. Sie senkt die Impfbereitschaft, schwächt das Vertrauen in Institutionen und fördert zudem wissenschaftsfeindliche Einstellungen. Das Fachjournal Science veröffentlichte die...

Barbara Duhm übernimmt Geschäftsführung bei InfectoPharm Österreich

Die Wiener Niederlassung stellt die Weichen für weiteres Wachstum. Mit Barbara Duhm kommt eine erfahrene Managerin an die Spitze. Der Fokus liegt auf pädiatrischen Therapien, spezialisierten Präparaten und dem Ausbau der Marktpräsenz. Mit 1. April 2026 hat InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH MMag. Barbara Duhm, MBA zur Geschäftsführerin der österreichischen Niederlassung in Wien bestellt. Die erfahrene Managerin folgt auf Mag.pharm. Christine Bellina und soll die Position des Unternehmens im heimischen Markt gezielt weiterentwickeln. Die Wiener Niederlassung wurde 2017 gegründet und ist Teil eines wachsenden europäischen...