Von Medizin bis KI: Das internationale Festival „Pint of Science“ bringt von 18. bis 20. Mai 2026 Forschung direkt in Wiener Lokale. Besucherinnen und Besucher können mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern bei Bier und Gesprächen aktuelle Themen diskutieren.
Ob Medizin der Zukunft, Künstliche Intelligenz oder Klimaforschung, beim internationalen Festival „Pint of Science“ wird Wissenschaft außerhalb von Hörsälen und Instituten vermittelt. Von 18. bis 20. Mai finden in Wien Veranstaltungen an zehn Standorten statt. Ziel ist es, Forschung niederschwellig zugänglich zu machen.
Zu den teilnehmenden Lokalen zählen u.a. das Tachles in der Leopoldstadt, das WerkzeugH in Margareten und das GRU am Alsergrund. Für die Veranstaltungen ist eine Reservierung erforderlich. Laut Veranstaltern sind einige Termine bereits ausverkauft.
Forschung verständlich erklärt
Das Festival setzt auf kurze Vorträge und direkte Gespräche mit Forschenden. Komplexe Fachsprache soll dabei bewusst vermieden werden. Besucherinnen und Besucher können Fragen stellen und mit Expertinnen und Experten diskutieren.
Die Themen reichen von Astrophysik über Psychologie bis zur Medizin. Im Cafe Henriette in Meidling steht etwa die Verbindung von Mathematik und Physik im Mittelpunkt. Im Beavers Pub in Margareten beschäftigt sich eine Veranstaltung mit Flüssen, Klimawandel und Überlebensstrategien von Haien.
Lisa Recnik, Leiterin von Pint of Science, erklärt die Idee hinter dem Format: „Wir holen die Wissenschaft aus dem Elfenbeinturm ins Wirtshaus – dorthin, wo Menschen ins Gespräch kommen.“
Die Veranstalter sehen das Festival auch als Beitrag gegen Falschinformationen und zunehmende Skepsis gegenüber Wissenschaft. Forschung solle dort stattfinden, wo Menschen ihren Alltag verbringen.
Internationales Format mit wachsendem Interesse
„Pint of Science“ entstand 2012 in Großbritannien und wird mittlerweile weltweit organisiert. Auch in Österreich wächst das Interesse seit mehreren Jahren. Veranstaltungen in Österreich gibt es in Wien, Graz, Salzburg und Linz.




