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KI-Assistentin „Pollee“ hilft Pollenallergikern

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Der Österreichische Polleninformationsdienst launcht mit „Pollee“ eine digitale Assistentin für Allergikerinnen und Allergiker. Der KI-gestützte Chatbot beantwortet rund um die Uhr Fragen zu Pollenallergien.

Wer etwas über Pollenallergien und aktuelle Pollenvorhersagen wissen will, fragt ab nun „Pollee“, die digitale Assistentin für Pollenallergie-Betroffene. Entwickelt hat diesen KI-unterstützten Chatbot der Österreichische Polleninformationsdienst. Das Service ist rund um die Uhr verfügbar und liefert rasche, personalisierte und kostenlose Informationen. Diese basieren auf den aktuellen wissenschaftlichen Daten des Polleninformationsdienstes. Erreichbar ist die digitale Beraterin unter www.fragpollee.at oder via Telegram unter @PolleeBot. Das Service ist derzeit nur in Österreich verfügbar.

Pollee verbessert die Beratung laufend

„Pollee greift ausschließlich auf geprüfte Quellen zurück. Dadurch sind die Antworten korrekt und qualitätsgesichert“, erklärt Dr. Markus Berger, Leiter des Österreichischen Polleninformationsdienstes. 

Pollee gelauncht: Dr. Markus Berger, Leiter des Österreichischen Polleninformationsdienstes.
© Foto Wilke

Mit Pollee beginnt ein neues Kapitel in der Polleninformation. Wir erfahren dadurch erstmals in Echtzeit, was Allergiker wirklich beschäftigt – und wie wir sie noch besser unterstützen können.

Dr. Markus Berger
Leiter des Österreichischen Polleninformationsdienstes

Die KI lernt kontinuierlich dazu, indem sie die anonymisierten Daten der Nutzerinnen und Nutzer mit den gemessenen Pollenkonzentrationen abgleicht. Dadurch kann sie ihre Vorhersagemodelle laufend verbessern. „Mit Pollee beginnt ein neues Kapitel in der Polleninformation. Wir erfahren dadurch erstmals in Echtzeit, was Allergiker wirklich beschäftigt – und wie wir sie noch besser unterstützen können“, zeigt sich Berger überzeugt.

Beifuß immer öfter Problem für Pollenallergiker

Derzeit beginnt der Gemeine Beifuß (Artemisia vulgaris), ein Wildkraut und Gewürz, im Osten Österreichs zu blühen. Durch den Klimawandel reicht seine Pollenflugzeit mittlerweile bis in den Herbst. Im Spätherbst folgt dann der Einjährige Beifuß (Artemisia annua), ein enger Verwandter, der Allergiker zunehmend belastet und zum neuen Problemfall wird. „Das allergene Potenzial des Einjährigen Beifuß ist sehr hoch“, warnt Berger. Anders als seine insektenbestäubten Verwandten wie Gänseblümchen, Löwenzahn oder Sonnenblume, kann der Beifuß heftige allergische Reaktionen auslösen. Diese reichen von Niesen und Augenjucken bis hin zu Atemnot oder Asthma.

Ziel des Österreichischen Polleninformationsdienstes ist es, Menschen mit Pollenallergie zu helfen, ihre Allergiesymptome besser zu kontrollieren und entsprechend darauf zu reagieren. Dazu gehören unter anderem Informationen über aktuelle Pollenkonzentrationen, Prognosen über die Pollenflugaktivität, regionale Unterschiede in der Pollenbelastung sowie Tipps zur Symptomlinderung und Allergenvermeidung. Neben der wissenschaftlich fundierten Expertise zählt auch der benutzerfreundliche Zugang zu Informationen über verschiedene Kanäle.

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