Der Österreichische Apothekerverband hat sein Präsidium für die Funktionsperiode 2027 bis 2031 gewählt. Mag.pharm. Margarete Olesko übernimmt das Präsidentenamt. Dabei stehen ihr Mag.pharm. Philipp Rieder und Mag.pharm. Dr.med. Alexander Hartl als Vizepräsidenten zur Seite. Darüber hinaus wurden weitere Funktionen im Verband neu besetzt.
Die Entscheidung fiel am 5. November 2026: Der neu gewählte Vorstand des Österreichischen Apothekerverbands bestimmte Mag.pharm. Margarete Olesko zur Präsidentin. Zum ersten Vizepräsidenten wurde Mag.pharm. Philipp Rieder gewählt. Mag.pharm. Dr.med. Alexander Hartl bleibt zweiter Vizepräsident. Das gab die Wahlkommission des Verbands in einem Rundschreiben bekannt.
Dadurch steht die neue Führung des freiwilligen Interessenverbands der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker fest. Die fünfjährige Funktionsperiode beginnt am 1. Jänner 2027 und endet 2031. Olesko folgt somit auf Mag.pharm. Thomas Veitschegger, der den Verband bisher als Präsident geführt hat.
Weitere personelle Veränderungen
Die Präsidiumswahl führt auch zu Nachrückungen in den Landesgruppen und im Vorstand.
In Salzburg rückt Mag.pharm. Johannes Lämmerhofer als Landesgruppenobmann nach. In Oberösterreich übernimmt zudem Mag.pharm. Dr. Ulrike Mursch-Edlmayr die Funktion der Landesgruppenobfrau.
In den Vorstand rücken außerdem Mag.pharm. Stephanie Marik für Salzburg, Mag.pharm. Ulrich Blaeser für Oberösterreich und Mag.pharm. Karoline Sindelar für Wien nach.
Zu Rechnungsprüfern wurden Mag.pharm. Klaus Dundalek und Mag.pharm. Christoph Lang gewählt. Als Stellvertreter fungieren Mag.pharm. Stefan Michelitsch und Mag.pharm. Lukas Schultz.
Mitglieder wählen den Vorstand, dieser das Präsidium
Der Präsidiumswahl ging die Wahl des neuen Verbandsvorstands am 30. September voraus. Insgesamt waren 1.692 ordentliche Mitglieder aktiv wahlberechtigt. Sie konnten ihre Vertreterinnen und Vertreter in den neun Landesgruppen wählen.
Der Vorstand umfasst 53 Mandate, die entsprechend der Zahl der Apotheken auf die Bundesländer verteilt sind. Dabei entfallen die meisten Sitze mit 13 Mandaten auf Wien, gefolgt von Niederösterreich mit zehn Mandaten.
Anders als bei einer Direktwahl bestimmen die Verbandsmitglieder nicht unmittelbar über die Präsidentin oder den Präsidenten. Diese Entscheidung trifft vielmehr der gewählte Vorstand. Die Kandidatinnen und Kandidaten für das Präsidentenamt wurden bei der konstituierenden Sitzung am 13. Oktober vorgestellt. Am 5. November wählte der Vorstand schließlich das Präsidium.
Wirtschaftliche Lage als zentrale Herausforderung
Auf das neue Präsidium warten mitunter bedeutende berufspolitische Herausforderungen. Bereits im Vorfeld der Wahl hatte Verbandsdirektor Mag. Mario Wolfram im Gespräch mit PharmaTime die wirtschaftliche Situation der Apotheken als vorrangige Aufgabe des neuen Vorstands bezeichnet.
Als weitere Themen nannte er neue Dienstleistungen und Serviceangebote, insbesondere das Impfen in Apotheken, sowie Versandhandel, künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Auch die Personalsituation und die wirtschaftlichen Belastungen durch Nachtdienste beschäftigen den Verband.
Welche Schwerpunkte das neu gewählte Präsidium setzen wird, bleibt abzuwarten.




