Start News Gesundheitshotline 1450 wird vereinheitlicht

Gesundheitshotline 1450 wird vereinheitlicht

Künftig gelten österreichweit einheitliche Standards für die telefonische Gesundheitsberatung 1450. Bund, Länder und Sozialversicherung haben sich auf ein gemeinsames Leistungsangebot geeinigt. Ziel ist eine raschere Ersteinschätzung, die Entlastung der Ambulanzen und eine gezielte Versorgung.

Einheitliche Leistungen für Hotline 1450

Die telefonische Gesundheitsberatung 1450 gewann während der Corona-Pandemie stark an Bekanntheit und dient weiterhin als zentrale Anlaufstelle im österreichischen Gesundheitssystem. Die Entscheidung für ein einheitliches Basisangebot für die medizinische Hotline fiel in einer der letzten Sitzungen der Bundeszielsteuerungskommission, wie das Sozialministerium kürzlich mitteilte.

Ersteinschätzung durch medizinisches Fachpersonal

Medizinisch geschultes Personal beurteilt am Telefon, ob ein Arztbesuch, eine Primärversorgungseinheit oder eine Spitalsambulanz erforderlich ist.
Die erhobenen Daten werden digital verarbeitet und – sofern erforderlich – direkt in der Elektronischen Gesundheitsakte (ELGA) gespeichert. In Notfällen ist eine sofortige Weiterleitung an den Rettungsdienst vorgesehen.

Ziel ist Entlastung und effizientere Versorgung

So sollen Patientinnen und Patienten künftig schneller, gezielter und bedarfsgerecht durch das Gesundheitssystem geleitet werden. Diese Maßnahmen verkürzen Wartezeiten und entlasten die Ambulanzen nachhaltig. Die Verantwortlichen wollen durch die Vereinheitlichung Fehl-und Überversorgung in den Regionen verringern.

Die Hotline 1450 ist in Wien bereits seit Jahren etabliert. Der dortige Standard soll künftig österreichweit gelten und zur gleichwertigen Versorgung in allen Bundesländern beitragen.

Weitere Ausbaustufen geplant

Mit dem neuen Beschluss ist ein erster wichtiger Schritt gesetzt. Die Beteiligten kündigten an, das Leistungsangebot der Hotline 1450 in einem nächsten Schritt weiter auszubauen.

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