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ÖVIH wählt neues Präsidium

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Der Österreichische Impfstoffverband hat ein neues Präsidium gewählt. Sigrid Haslinger übernimmt die Präsidentschaft. Olivier Jankowitsch wird Vizepräsident. Die ehemalige Präsidentin Renée Gallo-Daniel wird Generalsekretärin. Der Verband setzt auf Kontinuität und will den Dialog im Gesundheitswesen weiter stärken.

Im Rahmen der Generalversammlung des Österreichischen Impfstoffverbandes (ÖVIH) wurde das Präsidium neu bestellt. Neue Präsidentin ist Mag. Sigrid Haslinger (MSD). DI Olivier Jankowitsch (Valneva) übernimmt die Funktion des Vizepräsidenten. Zur Generalsekretärin wurde Mag. Renée Gallo-Daniel gewählt. Als Rechnungsprüfer fungieren Mag. (FH) Christoph Hegedüs (Viatris) sowie Dr. Christoph Jandl (MSD).

Fokus auf Dialog und Aufklärung

Mit der neuen Führungsstruktur setzt der ÖVIH auf Kontinuität. Der Verband versteht sich als wichtiger Partner im Gesundheitswesen. Das Präsidium will den Dialog mit den Stakeholdern weiter vertiefen. Gleichzeitig soll die evidenzbasierte Aufklärung zu Impfungen gestärkt werden.

Stimmen aus dem neuen Präsidium

Die neue Präsidentin Sigrid Haslinger betont die Bedeutung von Impfungen für das Gesundheitssystem. „Impfstoffe sind ein unverzichtbarer Pfeiler unseres Gesundheitssystems: Sie schützen Leben und sind eine wichtige Säule der Gesundheitsvorsorge. Es ist mir persönlich wichtig, das Vertrauen der österreichischen Bevölkerung in Impfungen zu stärken und die Impfakzeptanz durch klare, faktenbasierte Aufklärung zu erhöhen.“ Zugleich hebt sie die Rolle des Verbandes im Austausch mit dem Gesundheitswesen hervor. „Der ÖVIH wird auch während meiner Präsidentschaft als Partner seine fachliche Expertise sowie logistische Erfahrung aktiv in die Gestaltung nationaler Gesundheitsstrategien einbringen.“

Auch Olivier Jankowitsch, neuer Vizepräsident, sieht Handlungsbedarf bei Vertrauen und Rahmenbedingungen. „Wir wollen den gesellschaftlichen Stellenwert von Impfungen weiter stärken und Vertrauen durch Transparenz fördern. Wir setzen uns darüber hinaus für zukunftsfitte Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Versorgung ein, denn Österreich soll weiter auch als wichtiger Standort für Biotechs und Pharmafirmen sein, die hier an Impfstoffen für heute und morgen arbeiten. So können wir bestmöglich zur öffentlichen Gesundheit beitragen: Prävention ist wichtiger denn je!“

Die frühere Präsidentin und nunmehrige Generalsekretärin Renée Gallo-Daniel unterstreicht die Kontinuität im Verband. „Ich gratuliere Sigrid Haslinger und Olivier Jankowitsch herzlich zu ihren neuen Rollen. Nachdem ich seit vielen Jahren das ÖVIH als Präsidentin vertreten durfte, werde ich nun meine Expertise als unabhängige Impfstoffexpertin aus der Industrie den ÖVIH als Generalsekretärin vertreten. Ich freue mich, dass der ÖVIH weiterhin ein verlässlicher Partner im Gesundheitswesen sein wird und wir wie gewohnt nach unserer Devise „Impfen heißt Verantwortung tragen, für den Einzelnen und die Gesellschaft“ handeln werden.“

Verband mit Fokus auf Prävention

Der Österreichische Impfstoffverband (ÖVIH) bündelt die Interessen jener Unternehmen, die in Österreich Impfstoffe entwickeln, produzieren oder vertreiben. Auf europäischer Ebene ist der Verband in ein Netzwerk der pharmazeutischen Industrie eingebunden, das den Austausch mit Politik und Behörden koordiniert.

Im Zentrum steht die Frage, wie der Zugang zu Impfungen verbessert werden kann. Dabei geht es sowohl um bestehende als auch um neue Vakzine. Ein wesentlicher Ansatz ist die Stärkung der Prävention im Gesundheitssystem. Der ÖVIH bringt dazu seine Expertise aktiv in gesundheitspolitische Diskussionen ein und sucht den Austausch mit relevanten Entscheidungsträgern.

Darüber hinaus setzt der Verband auf fundierte Information. Ziel ist es, durch wissenschaftlich abgesicherte Inhalte das Verständnis für Impfungen in der Bevölkerung zu fördern und die Bedeutung der Immunisierung stärker ins Bewusstsein zu rücken.


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